Monographien (EP und USP)

Es gibt einige Methoden für die Kapillarelektrophorese, die in der EP oder der USP manifestiert wurden.  Einige davon sollen im Folgenden vorgestellt werden.

Betadex (SBE-β-CD)

  • Trenntechnik: CZE
  • Elektrolyt: Benzoesäure-Tris
  • Kapillare: fused silica, 50 µm ID, 50 cm gesamt
  • Temperatur: 25°C
  • Injektion: 10 s, 34 mbar
  • Detektion: indirekte UV, 205 nm
  • Beschreibung: Mit der Methode wird die Substitutionsverteilung für Sulfobutylether-β-cyclodextrin (SBE-β-CD) bestimmt. Es werden zehn Substitutionslevel untersucht. Die erhaltenen Peakflächen werden normalisiert und hinsichtlich der festgelegten Sollwerte beurteilt.
SBE-B-CD, EP, USP

Betadex nach USP

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S-Ropivacain Hydrochlorid Monohydrat – Untersuchung der Enantiomerenreinheit

  • Trenntechnik: MEKC
  • Elektrolyt: Heptakis-(2,6-di-O-methyl)-β-cyclodextrin, Phosphorsäure und Triethanolamine, pH 3.0
  • Kapillare: fused silica, 50 µm ID, 81,5 cm gesamt
  • Temperatur: 30°C
  • Injektion: 10 s, 50 mbar
  • Detektion: direkte UV, 206 nm
  • Beschreibung: Das Ziel ist die Bestimmung der Enantiomerenreinheit von S-Ropivacain hinsichtlich R-Ropivacain. Als SST wird die Auflösung beider Enantiomere und die Nachweisgrenze für R-Ropivacain in S-Ropivacain bestimmt.
Ropivacain-SST

Ropivacain-SST

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S-Ropivacain Hydrochlorid Monohydrat – Probelösung

  • Trenntechnik: MEKC
  • Elektrolyt: Heptakis-(2,6-di-O-methyl)-β-cyclodextrin, Phosphorsäure und Triethanolamine, pH 3.0
  • Kapillare: fused silica, 50 µm ID, 81,5 cm gesamt
  • Temperatur: 30°C
  • Injektion: 10 s, 50 mbar
  • Detektion: direkte UV, 206 nm
  • Beschreibung: Für die Probelösung wurde die Enantiomerenreinheit von S-Ropivacain hinsichtlich R-Ropivacain untersucht.
Ropivacain-Probe

Ropivacain-Probe

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Somatropin – Reinheitsuntersuchung

  • Trenntechnik: CZE
  • Elektrolyt: Diammoniumhydrogenphosphat mit Phosphorsäure, pH 6,0
  • Kapillare: fused silica, 50 µm ID, 64,5 cm gesamt
  • Temperatur: 30°C
  • Injektion: 4 s, 50 mbar
  • Detektion: direkte UV, 200 nm
  • Beschreibung: Insgesamt werden vier Verunreinigungen erfasst. Anhand des SST ist nachzuweisen, dass die Verunreinigungen I1 und I2 vor dem Hauptpeak und I3 und I4 nach dem Hauptpeak migrieren. Bei den I4 handelt es sich um die deamidierten Formen, die als Doppelpeak migrieren. Die Zuordnung erfolgt anhand der relativen Migrationszeiten.
Somatropin-SST

Somatropin-SST

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